3 Fragen an… Marek Hetmann vom Deutschen Ärzteverlag
→ Harte Fakten treffen auf kreative Freiheit → Wie passt die wissenschaftliche Expertise eines Fachverlags, wie dem Deutschen Ärzteverlag mit dem kreativen Anspruch des COMPRIX zusammen? → Wir haben mal bei Marek Hetmann nachgefragt.
Marek, warum sind gleich zwei renommierte Fachverlage Mitgesellschafter des COMPRIX?
Wir sind die Brücke. Die beste Pharma-Kampagne braucht einen glaubwürdigen Kanal zur Zielgruppe. Aber: Wenn von den Agenturen ‚langweilige Kamelle‘ kommen, leidet das Engagement. Wir haben ein riesiges Interesse an innovativen Formaten, die Wissenschaft so runterbrechen, dass sie im medialen Rauschen hängen bleibt. Am Ende entscheiden die KPIs über den Erfolg – und die werden durch Kreativität getrieben.
Du siehst die nackten Zahlen: Wie groß ist der Hebel von guter Kreation wirklich?
Gewaltig. Wir sehen bei Stand-Alone-Newslettern Unterschiede in der Click-Through-Rate von 3 % bis hin zu 23 %. Der Verteiler ist derselbe, aber das Motiv und der Claim entscheiden, was zündet und was nicht. Wenn Kunden daraufhin kritisieren: ‚Euer Verteiler ist nicht performant.‘ Antworten wir: Möglicherweise war das Motiv einfach nicht spannend genug.‘ Der COMPRIX feiert genau die Ideen, die diese „Mehr-Prozente“ erst möglich machen.
Welcher Trend zeichnet sich bei den Einreichungen für 2026 besonders ab?
Die Welle der ‚Patient Awareness‘ ist zurück. Pharma-Kommunikation rückt die Patienten wieder stark in den Fokus – weg von der reinen Produktpräsentation, hin zum aufgeklärten Patienten und zum Shared Decision Making. Es geht darum, komplexe, lebensverändernde Therapien emotional greifbar zu machen. Wer das schafft, ohne die wissenschaftliche Substanz zu verlieren, spielt ganz vorne mit.